>>>Treffpunkt für autonomen Antifa-Block: Steintisch (Sigmund Freud Denkmal) im Sigmund Freud Park! <<<
Diesen Samstag (24.01.) gehen wir zusammen auf die Straße um auf die Lage in Rojava aufmerksam zu machen. Rojava ist zu einem Symbol des Freiheitskampfes geworden. Das selbstverwaltete Gebiet steht nicht nur für den Sieg gegen den Islamischen Staat/Daesh, sondern es ist auch ein konkretes Beispiel einer basisdemokratischen Lebensweise, für die Möglichkeit einer basisdemokratsichen, feministsichen Gesellschaft. Rojava zeigt, dass wir unser Zusammenleben in Anbetracht der Krisen, die die Welt erschüttern, selbst in die Hand nehmen müssen und das auch können.
Wieder werden die Errungenschaften der Revolution in Rojava bedroht, wieder führen Islamisten massive Angriffe gegen kurdische Gebiete durch. Seit Jahren setzt sich die Frauenrevolution in Rojava und die Kurdische Freiheitsbewegung gegen den türkischen Nationalismus und islamistische Gruppen zur Wehr. Seit Jahren gilt uns dieser Kampf für ein sozialrevolutionäres, feministisches und antinationales Projekt als Vorbild, auch unsere antifaschistischen Kämpfe mit emanzipatorischen und revolutionären Zielen zu verbinden. Denn es ist die kapitalistische, patriarchale und nationalstaatlich organisierte Gesellschaft, die immer wieder reaktionäre Ideologien aus sich selbst hervorbringt.
Das seit 2012 erkämpfte und neu aufgebaute gesellschaftliche System des demokratischen Konföderalismus zeigt einen Weg aus verschiedenen Krisen. Es baut auf den drei Säulen Basisdemokratie, Ökologie und Geschlechterbefreiung auf. Feministische Positionen werden dabei klar mit antikapitalistischen Positionen verknüpft und nur die Verbindung von beidem wird als Weg in eine befreite Gesellschaft gesehen.
Seit Jahren wehrt sich die Frauenrevolution in Rojava und die Kurdische Freiheitsbewegung gegen den türkischen Nationalismus, gegen türkische Aggressionen und Angriffe -unterstützt von NATO und EU- und islamistischen Gruppen.
Zwischen dem 13. und 18. Jänner 2026 verschärfte sich die Lage drastisch und die syrische Übergangsregierung startete, eine massive Offensive im Nordosten des Landes. Betroffen waren die Provinzen Aleppo, Raqqa, Deir ez-Zor und al-Hasaka. Nun kontrollieren die Truppen große Teile der Provinzen, den Euphrat-Staudamm sowie die beiden wirtschaftlichen Zentren der einst autonomen kurdischen Region: das Omar‑Ölfeld und das Conoco‑Gasfeld. Erneut müssen Kurd:innen Kobanê gegen den Islamischen Staat verteidigen. Doch diesmal hat die syrische Regierungsarmee weltweite Unterstützung. 2014 wurden die Kämpfer:innen der YPG & YPJ, die Kobanê befreit hatten, noch als Held:innen gefeiert von der Weltöffentlichkeit.
Als radikale Linke gilt es die Kämpfe gegen die Feind:innen von Freiheit und Emanzipation global zu verbinden und zu führen. Die Revolution in Rojava muss also auch hier verteidigt werden. Lasst uns zusammenstehen in Solidarität mit dem Kampf für eine befreite Gesellschaft, den unsere Freund*innen in Rojava jeden Tag führen! Gemeinsam gegen Faschismus! Für die befreite Weltgesellschaft!
Wir stehen gemeinsam für Rojava und für das Ende des islamistischen Angriffskrieges! Haltet bei den Genoss:innen von @feykom.at und @riseup4rojava.wien Ausschau nach Ankündigungen für Proteste, Demonstrationen und Aktionen! #DefendRojava




